Fünf Gründe für eine Mediation | Julia Junge
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Fünf Gründe für eine Mediation

Fünf Gründe für eine Mediation

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  • #1: bringt Entlasung
  • #2: beendet den Streit
  • #3: verbessert die Beziehung
  • #4: spart Kraft
  • #5: schafft Raum für wirklich Wichtiges

 

#1: Eine Mediation bringt Entlastung

 

Stellen Sie sich vor, der Streit mit Ihrem Partner oder Ihrer Ex-Partnerin ist erledigt. Gelöst. Kein Thema mehr. Wie wäre das?

Sie müssten nicht jedes Mal schlechte Laune bekommen, wenn Sie sich mit dem Vater Ihrer Kinder über die Kinderbetreuung abstimmen. Sie müssten sich nicht ständig darüber ärgern, dass alles im Haushalt an Ihnen hängen bleibt, obwohl Sie schon darüber gesprochen haben. Sie hätten einen Umgang gefunden damit, das Sie heiraten möchten, Ihr Partner aber nicht. Sie könnten sich mit Ihrer Partnerin oder Ex-Partnerin über Uneinigkeiten austauschen und es würde etwas bringen zu reden, sie würde Ihnen zuhören. Sie könnten wieder besser schlafen, weil Ihre Trennung zwar hart ist, aber Sie wissen, dass Sie das gemeinsam hinkriegen.

Stellen Sie sich vor, Sie würden Ihre Themen endlich klären und lösen. Wie entlastend das wäre? Mediation kann genau das. Egal welches Thema egal welcher Konflikt Sie in der Partnerschaft oder mit dem/der Ex beschäftigt. In einer Mediation können Sie all Ihren Ballast abwerfen, einfach so. Ein professioneller Mediator fängt den Ballast auf und arbeitet damit – mit dem Ballast und mit Ihnen. Am Ende ist der Ballast weg und Sie sind entlastet.

Sie dürfen (müssen sogar) alles sagen, werden verstanden ohne verurteilt zu werden, können irgendwann sogar den anderen verstehen (auch wenn das zu Beginn der Mediation meist nicht vorstellbar ist) und schaffen es, den Ballast loszulassen und sich endlich Entlastung zu schaffen.

 

#2 Mediation beendet den Streit

 

Das klingt banal, ist es aber nicht. Denn der professionelle Mediationsprozess ist so aufgebaut, dass der Streit so be- und verarbeitet wird, dass er nachhaltig gelöst werden kann. Das erfordert, dass alles gesagt und gehört wird. Und zwar sooft es nötig ist.

Wenn bei Ihnen und Ihrem Ex-Partner/Partner die gleichen Themen immer und immer wieder auftauchen, ist der Streit noch nicht wirklich gelöst. Auch wenn es sich für den Moment so anfühlt. Die Hintergründigen Themen sind vielleicht noch nicht zu Sprache gekommen, die wahren Streitpunkte sind noch verborgen. Eine gute Mediatorin / ein guter Mediator merkt, ob „da noch was“ ist und bringt es zu Sprache.

Nur wenn Sie mit Ihrem Ex-/Partner über die Streit-verursachenden Dinge sprechen können, wird er auch gelöst.

Mediatoren sind darin geschult, das Gespräch in die richtige Richtung zu lenken und den Prozess so zu gestalten, dass erst eine Selbstklärung (worum geht es Ihnen eigentlich wirklich?), eine Aussprache (ach, so hat Ihr/e PartnerIn das gemeint), eine Verständigung (wie wäre es, wenn wir das so regeln?) möglich ist.

Wenn Ihr Thema ein kleines ist, dauert der Mediationsprozess vielleicht ein oder zwei Sitzungen. Wenn die Situation komplex ist, vermutlich länger. Konfliktbearbeitung braucht auf Zeit – genauso, wie der Konflikte Zeit bekommen hat, zu wachsen. Allen Mediationsprozessen ist gemeinsam: Wenn sie bis zum Ende durchgeführt werden, wenn sie von einem/r professionellen Mediator/in begleitet werden und wenn Sie und Ihr/e PartnerIn den Konflikt wirklich lösen wollen, wird er am Ende gelöst sein. Und zwar endgültig. Und Sie werden zufrieden sein und sich in die Augen schauen können.

 

#3 Eine Mediation verbessert die Beziehung

 

Einen Konflikt können Sie auf verschiedene Arten und Weisen ‚beenden‘: Sie können den Kontakt abbrechen, Sie können einfach so tun, als wäre alles in Ordnung, Sie können Ihr Recht einfordern und um Schuld und nicht Schuld vor Gericht kämpfen lassen, Sie können sich trennen… Bei all diesen Möglichkeiten wird der Konflikt nicht auf der Beziehungsebene geklärt und gelöst. Und darum geht es doch!

Natürlich können Sie Ihre Scheidung juristisch abwickeln, aber können Sie sich danach in die Augen sehen? Es werden juristische Parameter für die Konfliktlösung herangezogen. Die Lösung entwickeln andere für Sie. Die Beziehungsebene spielt eine untergeordnete Rolle. Aktiv beteiligt sind Sie am Lösungsprozess nicht. In einer Mediation haben Sie die Gelegenheit, Ihre Beziehung zu klären, über die Schwierigkeiten und die wahren Gründe für die Trennung zu sprechen. Und Sie entwickeln selbst und gemeinsam eine Lösung für sich. Natürlich sollten Sie die Vereinbarungen, die Sie treffen juristisch klären lassen und sich juristische Beratung einholen. Aber Ihre Beziehung wird nach einer Mediation geklärt sein. Die Wut, die Verletztheit, die Enttäuschung werden besprochen werden – was auch immer für Sie wichtig ist, um diese Situation zu bewältigen und zu einer eigenen und gemeinsamen Vereinbarung zu kommen.

Und auch für ‚kleinere‘ Konflikte als eine Scheidung wird eine Klärung per Mediation einen großen Mehrwert bieten. Egal ob Sie heiraten oder nicht heiraten wollen, ob Kinder geplant werden oder nicht, ob es immer das gleiche kleine Thema ist, woran sich Ihr Streit entzündet: Wenn Sie ihn mediativ begleiten lassen, können Sie sich hinterher in die Augen schauen.

 

#4 Mediation spart Kraft

 

Überlegen Sie doch einmal – und seien Sie ehrlich zu sich – wie viel Kraft Sie Ihr Streit kostet? Und ich meine nicht nur, dass der Streit offen zu tage tritt und laut wird. Ich meine Ihre Gedanken und Ihre Gefühl zu dem Thema. Auch vermeiden, ignorieren, klein reden kostet Kraft – viel Kraft. Setzen Sie sich einmal 5 Minuten ruhig irgendwo hin, stellen Sie sich den Wecker – nur 5 Minuten.

Und dann überlegen Sie einmal: Wie sind die Begegnungen mit Ihrem Partner oder mit Ihrer Ex-Partnerin? Was sagt Ihr Bauchgefühl dazu? Wie ist Ihr Schlaf? Wie sehr nimmt Ihnen der Streit, der Konflikt, die Kraft?

Wie wäre es, wenn die Absprachen mit Ihrem Ex in Bezug auf die Betreuung der Kinder funktionieren würden. Wie wäre es, wenn Sie wüssten, dass Sie Ihre Trennung gut zu ende bringen könnten. Wenn Sie herausgefunden hätten, ob Sie heiraten, ein Kind bekommen, bleiben oder gehen wollen. Wie wäre es, wenn…. Ihr Konflikt geklärt wäre? Wie viel mehr Kraft und Energie hätten Sie? Was könnten Sie alles tun mit dieser Energie?

Und noch eine Frage für Ihre 5 Minuten: Wie viel Kraft wird Sie die ungeklärte Situation in den kommenden Monaten kosten, wenn Sie nichts tun und es laufen lassen?
Klar, eine Mediation kostet auch Kraft. Aber nicht mehr Kraft als der Streit und Sie schaffen sich mit dieser Kraft eine Perspektive. Sie ist also sinnvoll eingesetzt. Sehen Sie es als Investition: In Sie selbst und Ihre Beziehung zu Ihrer Partnerin / ihrem Ex-Partner. In Ihre Gesundheit. In Ihre Zufriedenheit.

 

#5 schafft Raum für wirklich wichtige Dinge

 

Stellen Sie sich vor, der Konflikt ist gelöst und geklärt. Ihre Beziehung zu Ihrem Partner / Ihrer Ex-Partnerin ist aufgeräumt und klar. Ihre Kraft haben Sie sinnvoll zur Konfliktlösung eingesetzt. Und jetzt können Sie Ihre Energie wieder nutzen:

Was öffnet das für Räume? Worum können Sie sich jetzt kümmern? Was können Sie statt dessen tun? Wofür lohnt es sich, das alles auf sich zu nehmen? Womit kann ihr Kopf sich jetzt beschäftigen, wenn nicht der Streit den Raum einnimmt?

Diese Frage kann ich Ihnen gar nicht beantworten, denn das können nur Sie selbst! Aber es ist wichtig für Sie zu klären: Was mache ich eigentlich mit meiner Energie, meiner Kraft und Zeit, wenn der Streit nicht mehr da ist? Und wie sieht die Beziehung zu Ihrer Partnerin oder Ihrem Ex-Partner aus? Was wünschen Sie sich? Was tritt an die Stelle des Streits?

So können Sie herausfinden, was Ihre Motivation ist. Vielleicht finden Sie durch diese Fragen aber auch heraus, was Sie davon abhält, den Konflikt zu lösen. Denn wenn Sie glauben, dass am Ende des Streits etwas steht, was Sie aus der jetzigen Sicht nicht möchten, kann das dazu beitragen, dass der Konflikt nicht enden kann. Vielleicht ist der Streit etwas, was Sie zusammenhält.

Seien Sie ehrlich zu sich! Und übernehmen Sie die Verantwortung! Das kostet Mut, ich weiß.
Als professionelle Mediatorin begleite ich Sie nicht nur mit ihren Wünschen, sondern auch mit ihren Ängsten, mit Ihrer Enttäuschung und der Wut. Das alles gehört zum Streit dazu und hat im Mediationsprozess seinen Raum und seine Berechtigung. All das muss zu Sprache kommen, damit der Konflikt sich lösen kann. Und ich versichere Ihnen: Am Ende wird Raum sein für die wirklich wichtigen Dinge!

Wenn Sie Fragen haben zur Mediation, zu mir oder zu Ihrer speziellen Situation, stehe ich Ihnen für ein kostenloses Info-Gespräch zur Verfügung. Tun Sie den ersten Schritt und schreiben mit. Dann schaue ich, was ich für Sie tun kann.

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